Filmreviews

Moderator: Chev-Chelios

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Re: Filmreviews

Beitragvon Chev-Chelios » Samstag 9. März 2019, 14:18

Sherlock Holmes - Der Hund von Baskerville
geschrieben am 16.02.19, 11:41 Uhr

Auf der adeligen Familie Baskerville lastet ein dämonischer Fluch, seit Sir Hugo im Jahre 1742 betrunken ein Mädchen jagte, das ihm nicht zu Willen sein wollte, und er dabei von einem geheimnisvollen Hund angefallen und getötet wurde. Seitdem treibt sich der Sage nach ein monströser, heulender Hund in den Mooren herum, die den Sitz der Familie umgeben. Als der alte Sir Charles Baskerville in der Allee vor seinem Landsitz tot aufgefunden wird und Sir Henry, der aus Kanada eingetroffene letzte Überlebende des Clans und Erbe des Familienbesitzes, um seine Existenz fürchtet, schaltet Dr. Mortimer, der Testamentsvollstrecker von Charles Baskerville, den Meisterdetektiv Sherlock Holmes ein. Holmes erfährt von Dr. Mortimer, dass er am Tatort die Fußspuren eines riesigen Hundes gefunden hat. Es stellt sich auch heraus, dass Charles Baskerville dort auf jemand gewartet hat. Noch in London erhält Sir Henry einen anonymen Brief, der ihn vor dem Moor warnt. Als ihm im Hotel ein Stiefel gestohlen wird, ist für Holmes bereits klar, dass ein Hund im Spiel sein muss, der auf Sir Henry angesetzt wurde. Holmes schickt seinen Freund Dr. Watson nach Baskerville Hall, wo Sir Henry sein Erbe angetreten hat. Watson findet heraus, dass sich im Moor nicht nur ein entlaufener Sträfling herumtreibt, sondern auch ein zwielichtiger Naturforscher namens Stapleton. Wer steckt hinter den geheimnisvollen Morden?

Diese gefühlt 25te Verfilmung des Klassikers von Arthur Conan Doyles ist eine sehr gelungene Verfilmung. Zum einen ist die Besetzung mit Ian Richardson als Sherlock Holmes und Donald Churchill als Dr. John Watson, die beide eine überzeugende Leistung abliefern, sehr gut gewählt und zum anderen sind die ständig bedrohlich wirkenden Szenen im dunklen Moor, das Geheule im Hintergrund und die gelb leuchtenden Augen, was alles die Spannung aufrechterhält, sehr sehenswert. Die Trickaufnahmen mit dem Wau Wau hingegen sind nicht sehr gelungen und wirken fehl am Platz. Trotzdem ist der Film ein rundes gut unterhaltendes Paket, dessen Sichtung sich gelohnt hat. Von mir gibt es 7 von 10 Punkten. :)

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Re: Filmreviews

Beitragvon Chev-Chelios » Samstag 9. März 2019, 14:20

Die Wildgänse kommen
geschrieben am 09.03.19, 12:31 Uhr

In einem vom Krieg zerrissenen Staat im Herzen Afrikas sollen die Wildgänse, ein 50 Mann starkes Söldnerkommando um Colonel Allen Faulkner, den abgesetzten und eingekerkerten Präsidenten Limbani befreien. Der Auftraggeber, ein britischer Bankier, erhofft sich von der Aktion die Ausbeutung reicher Kupfervorkommen. Die Mission entwickelt sich für die Truppe zu einem Himmelfahrtskommando: Als sie in finsterer Nacht über dem Zielgebiet abspringen, hat ihr Auftraggeber sie bereits abgeschrieben und sich mit dem Widersacher Limbanis geeinigt. Ohne jede Hilfe müssen sich Faulkners Männer nun durch den afrikanischen Busch schlagen. Ihnen immer auf den Fersen sind die Simbas, die gnadenlose Elitetruppe der Rebellenarmee. Die Chancen, diesen mörderischen Einsatz lebend zu überstehen, stehen eins zu eintausend....

Dieser Söldner Film, der in Afrika spielt, kann neben ein paar sehr schönen Landschaftsaufnahmen mit einem absoluten Staraufgebot aufwarten. So finden sich im Cast mit Roger Moore, Stewart Granger, Richard Burton, Richard Harris und Hardy Krüger absolute Topstars der 70er Jahre. Eine Söldner Truppe soll den abgesetzten Präsidenten eines afrikanischen Staates aus dem Gefängnis befreien, da sich englische Investoren erhoffen, dass sie dann die Kupfervorkommen in diesem Land abbauen können. Zunächst beginnt der Film in England, wo sich Allen Faulkner (Richard Burton) daran macht sich eine Söldner Truppe zusammen zustellen. Fünfzig Kriegsveteranen machen sich schließlich auf den Weg nach Afrika um sich das Honorar für diesen mörderischen Auftrag zu verdienen. Dort geht es erst in ein Trainingscamp nach Swaziland, ehe es dann (ins fiktive) Zembala zur Befreiung des ehemaligen Präsidenten geht. Dieser knallharte und kompromisslose Söldner Film macht richtig Spaß. Neben reichlich handgemachter Action kommt auch der Humor nicht zu kurz und so verflog dieser Film geradezu. Für diesen sehr unterhaltsamen Klassiker gebe ich 8 von 10 Punkten. :)

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Re: Filmreviews

Beitragvon Chev-Chelios » Samstag 9. März 2019, 16:35

Die Seewölfe kommen
geschrieben am 09.03.19, 15:30 Uhr

Sie waren die unwahrscheinlichsten Helden des Zweiten Weltkriegs - die ergrauten Veteranen der leichten Calcutta-Kavallerie, die ihren letzten Einsatz im Burenkrieg geritten hatten. Doch eine Fügung des Schicksals machte sie zu den Seewölfen. Erzählt wird eine wahre Geschichte, von der die Welt erst erfuhr, als 1978 die Veröffentlichung britischer Geheimdokumente per Gesetz ermöglicht wurde: 1943 funken deutsche Handelsschiffe vor der neutralen portugiesischen Kolonie Goa an der indischen Westküste Informationen über britische Schiffbewegungen an bereitliegende U-Boote. Weil ein Angriff in neutralen Gewässern nicht möglich ist, rekrutieren die Briten eine "inoffizielle" Einsatztruppe....

Dieser Kriegsfilm ist eine Versammlung diverser Altstars. Auf der Besetzungsliste befinden sich David Niven, Roger Moore, Gregory Peck, Trevor Howart und Patrick Macnee. Eine Truppe ergrauter Ex Soldaten begibt sich im zweiten Weltkrieg auf die Jagd nach deutschen Schiffen in der neutralen Zone, da diese dort von regulären Truppen nicht angegriffen werden dürfen. Diese Verfilmung beruht auf Tatsachen, die erst Ende der 70er bekannt wurden, nachdem geheime britische Dokumente veröffentlicht wurden. „Die Seewölfe kommen“ ist ein mäßiger Kriegsfilm, an dem das Beste der Cast ist. Die ganze Story wird sehr langatmig dargestellt und in den ersten 70 Minuten ist der Spannungsgehalt ebenso wie der Actionanteil fast nicht vorhanden. Das ändert sich erst in den letzten 35 Minuten, aber das ist insgesamt viel zu wenig. Mit diesem Cast und dieser Story wäre sicherlich einiges mehr drin gewesen. Mehr als 5,5 von 10 Punkten kann ich für diesen Film nicht geben. :)

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Re: Filmreviews

Beitragvon Chev-Chelios » Samstag 9. März 2019, 19:17

Sprengkommando Atlantik
geschrieben am 09.03.19, 18:05 Uhr

Terroristen haben zwei Bohrinseln in der Nordsee in ihre Gewalt gebracht und drohen damit, sie im Meer zu versenken, wenn das Lösegeld, das sie fordern, nicht gezahlt wird. Die britische Regierung hat nicht viele Alternativen, daher beauftragt sie Rufus ffolkes (Roger Moore), die Bohrinsel zu befreien. Dabei erweckt ffolkes zunächst vor allem die Zweifel von Admiral Brindsen (James Mason), denn bei der Hoffnung der britischen Regierung handelt es sich um einen ausgemachten Exzentriker, der Frauen verachtet, schon morgens trinkt, seine Männer mit scharfen Handgranaten ansputet und in seiner Freizeit seinen zahlreichen Katzen huldigt. Doch ffolkes macht schnell klar: Er ist dem Gegner immer einen Schritt voraus....

Roger Moore gibt den Frauen hassenden und militanten Nichtraucher Rufus ffolkes, der ein privates Sonderkommando aus ehemaligen Marinesoldaten der Royal Navy trainiert. Er bekommt den Auftrag zwei von Terroristen verminte Bohrinseln zu befreien. Sein Gegenspieler der Terrorist Lou Kramer wird von Anthony Perkins verkörpert. Sprengkommando Atlantik ist ein spannend inszenierter Actionfilm, der gut zu unterhalten weiß. Es wurde in den ersten 30 Minuten ein Spannungsbogen aufgebaut, der dann bis zum Ende gehalten werden konnte. Anthony Perkins gibt einen wunderbaren Fiesling ab und Roger Moore zeigt sich ebenfalls von seiner besten Seite. Alles in allem ist es ein gelungener Film, was von mir mit 7,5 von 10 Punkten belohnt wird. :)

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Re: Filmreviews

Beitragvon Chev-Chelios » Sonntag 10. März 2019, 14:01

Sherlock Holmes in New York
geschrieben am 10.03.19, 12:51 Uhr

In London erfährt Sherlock Holmes, dass sein Erzfeind Professor Moriarty wieder etwas Großes plant. Eine weitere Gelegenheit für den Meisterdetektiv, den kriminellen Professor und seine verbrecherische Organisation zur Strecke zu bringen. Ermittlungen führen Holmes und Dr. Watson nach New York, wo sie erfahren, dass Irene Adlers Sohn von Moriarty entführt wurde. Kurz darauf verschwinden auf rätselhafte Weise die Goldreserven einer Bank. Wie hängt das Verbrechen und die Entführung zusammen?

„Sherlock Holmes in New York“ ist eine Holmes Verfilmung mit Roger Moore als Sherlock Holmes und Patrick Macnee (Mit Schirm, Charme und Melone) in der Rolle des Dr. Watson. Holmes und Watson begeben sich nach New York, da sie befürchten das einer Freundin, Irene Adler, etwas zugestoßen ist. Dort erfahren sie dann, das nicht Irene etwas zugesoßen ist, sondern das ihr Sohn entführt wurde und Holmes macht sich sofort auf die Jagd nach den Entführern. Noch am gleichen Abend wird er von der New Yorker Polizei um Hilfe gebeten, da aus einer Bank eine riesige Menge Gold entwendet wurde. Er lehnt es jedoch ab Hilfestellung zu leisten, da ihm die Suche nach Irenes Sohn wichtiger ist. Holmes merkt sehr schnell dass in beiden Fällen Moriarty der Täter ist und versucht diesen zu stellen. Interessante und recht spannende Sherlock Holmes Verfilmung, die mich gut unterhalten konnte. Moore gibt einen guten Sherlock Holmes und auch Macnee konnte als Dr. Watson punkten. Die Story ist ebenfalls gut und schlüssig und so stimmte das gesamte Paket. Von mir gibt es für eine ansprechende Holmes Verfilmung 7,5 von 10 Punkten. :)

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Re: Filmreviews

Beitragvon Chev-Chelios » Sonntag 10. März 2019, 18:19

Tödlicher Salut
geschrieben am 10.03.19, 16:03 Uhr

London in den Swinging Sixties: Roger Moore spielt einen hippen Werbefachmann, der ungewollt in eine lebensgefährliche Intrige verwickelt wird. Tagsüber arbeitet Werbeprofi Gary Fenn mit Topmodel Marla Kungash an einer neuen großen Kampagne, abends genießt er das schöne Leben. Doch das schöne Leben endet abrupt, als jemand versucht, Marla zu töten und ihm die Tat in die Schuhe zu schieben. Auf der Flucht vor den Killern und der Polizei muss Gary erkennen, dass er zum Spielball in einer politischen Intrige geworden ist…

In „Tödlicher Salut“ (Im Original Crossplot) gibt Roger Moore den Werbefachmann Gary Fenn, der auch gleichzeitig ein Lebemann ist. Er arbeitet mit dem ungarischen Model Marla an einer Kampagne, doch wie sich herausstellt, hat Marla zufällig die Planung eines politischen Attentates belauscht und wird deshalb verfolgt. Plötzlich wird der verdutzte Gary sowohl von Verbrechern als auch von der Polizei gejagt, da diese ihm einen Mord anhängen will. „Tödlicher Salut“ ist eine erfrischende Kriminal Komödie, die kurzweilig daher kommt und gut zu unterhalten weiß. Roger Moore kann in seiner Rolle gut gefallen und auch Claudie Lange in der Rolle der Marla spielt sehr befreit auf. In den ersten 40 Minuten ist es eine reine Komödie, die recht oberflächlich daher kommt, doch danach wird der Film zum durchaus spannenden Krimi, ohne jedoch dabei den komödiantischen Anteil ganz aus dem Auge zu verlieren. Von mir gibt es für recht angenehme Unterhaltung 6,5 von 10 Punkten. :)

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